
Wenn man den Platz hat das Teil irgendwo zwischenzulagern, wenn man weiß, daß man visuell glücklich wird, wenn man einfach „nur schauen“ will – dann ist man Kandidat für das Dobson-Teleskop. Die Geräte gibt es als winzige Tischteleskope für den kleinen Blick zu Mond und helleren Himmelsojekten (Orionnebel, Andromeda, Plejaden, helle Kugelsternhaufen) ebenso wie als gewaltige Geräte mit 40-50cm Durchmesser, für die man eine Leiter zum Beobachtungsplatz mitnehmen muß.
Die eigene Erfahrung ist jene, daß Besitzer eines großen Dobson beim Astrotreff immer diejenigen sind, welche Gesellschaft haben, während die Astrofotografen entweder einsam bei ihren Geräten sitzen oder eben zum Dobson-Menschen wandern, weil die Fotoausrüstung ihren Job ohnehin automatisch macht…
Grundsätzlich gilt für’s visuelle Schauen: Je größer, desto besser. Wir kennen eine Kollegin, die hat eine „Anhängersternwarte“ – einen Dobson auf dem Hänger – sensationell…
Fazit: Deepsky visuell geht, wenn der Dobby groß genug ist. Ausserdem ist das Dobson in jedem Fall eine hervorragende Wahl auch als Anfängerteleskop, man lernt sehr schnell das visuelle Aufsuchen der Objekte.
| Dobson in jeder Größe | Messier Atlas, Deepsky Reiseführer |
| gute Okulare, Zoomokular | Drehbare Sternkarte, Stellarium |
| Telrad-Sucher |
