Smart-Teleskope

Für das schnelle Bild zwischendurch, die Astroparty am Abend mit den Kids, für einen Vortrag für die „Unerfahrenen“ – ein Smart Teleskop ist da sicher eine interessante Wahl. Nach anfänglichen Vorbehalten haben wir das Smartteleskop – nach ein paar Updates – für die genannten Einsatzgebiete als brauchbar empfunden.

Es gibt verschiedene, die zwei Platzhirsche sind das SeeStar von ZWO und die Geräte von Dwarf. Das SeeStar kann ich ruhigen Gewissens empfehlen, zu den Geräten von Dwarf habe ich keine Information, da ich davon noch keins in Händen halten konnte.

Wunder darf man sich keine erwarten. Die Optiken sind klein, die Kamerachips nicht viel größer. Zugegeben – wir sind „alte Hasen“ und sind von Smart-Teleskopen in dieser Liga nicht wirklich überzeugt. Für Anfangende, welche sich auf den Weg zur Astrofotografie machen, kann es aber schon zeigen in welche Richtung es gehen wird.

Was man mit dem Smart-Teleskop nicht machen kann: Durchschauen und sehen, wie es wirklich aussieht. Das bleibt dem Dobson überlassen…

Zu beachten ist, daß die Bilder alle in den Geräten prozessiert werden und daher auch immer ähnlich aussehen werden. Man kann aber, wenn man sich in die Bildbearbeitung reinkniet, auch mit dem SeeStar sehr beachtliche Erfolge erzielen. Das setzt aber voraus, daß man sich mit der Bildbearbeitung am Computer intensiv auseinandersetzt.

Sehr praktisch ist das Smart-Teleskop sicher auch, wenn im Urlaub eben einfach nix anderes mit kann. Hat man wenigstans „das Kleine“ mit…

Auch für automatisierte Anwendungen, welche nicht die superduperhighend-Ausrüstung brauchen, ist so ein Smart-Teleskop einigermaßen geeignet.

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